Wer die Wahl hat, hat die Qual. Allein in Deutschland gibt es etwa 2.500 Singlebörsen und täglich kommen neue hinzu. Unzählige Flirtforen, Partnervermittlungen und Seitensprungagenturen stehen zur Auswahl. Doch welche Singlebörse ist die Beste? Die Antwort: Es kommt darauf an, was der Kunde sucht.

Während die einen nur ein bisschen flirten wollen, suchen andere die große Liebe und wieder andere ein sinnliches Abenteuer. Gerade Singlebörsen-Neulinge verlieren da schnell mal den Überblick.

Flirtforen – es muss nicht immer die Liebe des Lebens sein

Viele Singles treffen sich online in Flirtforen oder Single-Communities. Dabei steht der SpaГџ an erster Stelle. Man sucht in der Single-Gemeinschaft nach Gleichgesinnten, um den Abend nicht alleine, sondern mit virtuellen Freunden zu verbringen. Ein Zeitvertreib mit Unterhaltungsgarantie. Geflirtet wird trotzdem und nicht selten springt auch das ein oder andere Date dabei raus.

Friendscout24, Jappy und neu.de zählen zu den beliebtesten Anbietern. Sie flirt4free sind kostenlos und haben eine beachtliche User-Anzahl.

Online-Partnervermittlungen vertrauen auf die Relativitätstheorie der Liebe

Online-Partnervermittlungen locken mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine besonders hohe Trefferquote bei der Jagd nach der großen Liebe versprechen. Das Prinzip ist einfach, aber zielführend: In einer Datenbank werden die persönlichen Angaben der User sowie ihre Wunschvorstellungen über den Partner gesammelt. Ein ausgefeiltes Computerprogramm wertet diese Angaben aus und ermittelt den potenziellen Traumpartner.

Nun liegt es an den Suchenden selbst, etwas daraus zu machen. Sie können sich gegenseitig Nachrichten schicken, Telefonnummern austauschen oder sich zu einem romantischen Abendessen verabreden. Der Computer trifft eine Vorauswahl, verlieben muss man sich dann selbst.

Die Theorie ist bei allen Anbietern die gleiche: Sie berechnen den vermeintlich passenden Partner per Persönlichkeitstest. Das Ganze nennt sich dann Matching. Die Anzahl und Qualität der Partnervorschläge variiert jedoch erheblich. Als renommierteste Online-Partnervermittlung gilt Parship. Das bestätigt der diesjährige Testsieg bei Stiftung Warentest. Doch Qualität hat auch seinen Preis. Für weniger Geld ist partner.de eine gute Alternative.

Vorsicht bei Seitensprungagenturen

Zugegeben ein erotisches Abenteuer oder eine prickelnde Affäre per Mausklick klingt verführerisch. Doch bei Seitensprungagenturen ist besondere Vorsicht angesagt. Es gibt nur wenige seriöse, niveauvolle Anbieter. Viele sind bloß auf Abzocke aus. Die schwarzen Schafe lassen sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Doch so viel sei gesagt: Finger weg von Seiten, die mit leicht bekleideten, vollbusigen Damen werben. Männer, die bei solch einem Anblick nicht mehr klar denken können, müssen oft teuer dafür bezahlen.

Stutzig werden sollte man, wenn die Bezahlung nur Гјber Kreditkarte an ein unbekanntes Geldinstitut abgewickelt wird. Fake-Portale sind keine Seltenheit im Internet. Dahinter stecken oft Prostituierte, die zwar gerne ihre Dienste anbieten, danach aber ordentlich zur Kasse bitten. Eine Frauenquote von mehr als 50 Prozent ist immer fragwГјrdig.

User von Seitensprungagenturen sind aber keinesfalls nur Männer. Eine Untersuchung der Zeitschrift „Woman“ ergab, dass jede fünfte verheiratete Frau zwischen 25 und 35 Jahren im Internet nach einem Liebhaber sucht.

Einem außerehelichen Abenteuer via Internet steht nichts im Weg. Die Anbieter sollten aber besonderen Wert auf Diskretion und Seriosität legen. First-Affair oder Lovepoint schneiden in diversen Tests von Singlebörsen-Vergleichs-Portalen gut ab.

THEATRE OF TRAGEDY – Musique

WГјhlt man sich durch die Archive von STORMBRINGER.AT findet man erst eine Review von THEATRE OF TRAGEDY, die auch schon ein paar JГ¤hrchen auf dem Buckel hat. Um diese doch sehr kurze Liste um einen weiteren Eintrag zu ergГ¤nzen geht es heute um die Neuauflage des 2000er-Albums “Musique”. Lange war es nicht mehr erhГ¤ltlich doch jetzt wurde es von Jacob Hansen remastered und als Doppel-Album (auch als Vinyl) re-released.

“Musique” stellte in der Diskographie der Norweger einen ziemlichen Bruch zu den VorgГ¤ngeralben dar. Man bewegte sich vom dГјsteren Gothic-Metal in eine viel poppigere, elektronischere Richtung. Viele Fans der ersten Stunde waren von diesem Stilbruch nicht sehr angetan. Auf der andere Seite erschloГџ man sich dadurch neue HГ¶rerschichten. Nach “Musique” folgten noch drei weitere Studioalben ehe 2010 das TragГ¶dientheater fГјr immer seine Pforten geschlossen hat.

Das JubilГ¤umsalbum ist zum einen geprГ¤gt von einem Wechselspiel der dГјsteren Vocals von Raymond I. Rohonyi und den hГ¶heren GesangssphГ¤ren, in welchen Liv Kristine zuhause ist. Zum anderen hat man ganz tief in die Elektrokiste gegriffen und fГ¤hrt eine ganze Armada an Synth-Sounds und Samples auf. Schwere Riffs kommen wohl auch vor, sind aber nicht sehr dominant und wenn Гјberhaupt meist nur in den Refrains zu finden. Die Melodien sind schon cathcy und kleben in den GehГ¶rgГ¤ngen, nur hat das nicht immer viel mit Gothic-Metal/Gothic-Rock zu tun. Der Titeltrack “Musique” verstrГ¶mt zum Beispiel extreme DEPECHE MODE Vibes – alles sehr tanzbar und eingГ¤ngig aber zur damaligen Zeit eben ein Schlag ins Gesicht vieler ToT-Fans der ersten Stunde. WГјrde “Musique” heute als neues Album verГ¶ffentlich wГ¤re das Urteil wohl Г¤hnlich wie damals. Man biedert(e) sich dem Mainstream an und versucht(e) wohl, massentauglicher zu werden.

Fazit: “Musique” ist ein Gothic-Rock-Elektro-Pop-Album, dass durchaus hГ¶rbar ist aber auch wenig bleibende EindrГјcke hinterlГ¤sst. Zu generisch fГјhlen sich viele der Tracks und des darunter liegenden Soundteppichs an. FГјr ToT-Fans, die eine komplette Diskographie ihr Eigen nennen wollen, ist diese NeuverГ¶ffentlichung mГ¶glicherweise Interessant, fГјr die breite Masse wohl eher nicht.